Büro- Systemmöbel und Möbelsysteme
Das Wort Möbel (abgeleitet aus dem
lateinischen „mobile“) entspricht ja grob übersetzt
unserem Begriff „beweglich“. Für manche
Möbel auch und gerade im Bereich Büromöbel
trifft dies aber nicht wirklich zu, man müsste eigentlich
sogar von „Immöbel“ (laienhaft abgeleitet
aus „immobile“) sprechen.
In unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft
und dadurch entsprechend verstärkt in der Wirtschaft
und in den Unternehmen gilt mehr denn je die Aussage „nichts
ist beständiger als der Wandel“. Um diesem permanenten
Wandel begegnen zu können gehen mehr und mehr Unternehmen
dazu über ein permanentes so genanntes „change
management“ in ihrer Organisation einzuführen.
In Sachen Möblierung ist diese Denkweise noch nicht
so weit verbreitet bedingt auch durch die Tatsache dass
bei Weitem nicht alle Büromöbel diese Flexibilität
mitbringen. Nichtsdestotrotz ist dieser Trend natürlich
nicht mehr aufzuhalten so dass die traditionellen Vorstellungen
in Sachen Büroeinrichtung mehr und mehr in Frage gestellt
werden.
Natürlich haben die Büromöbelhersteller
diesen Trend erkannt und bieten verstärkt Büroeinrichtungen
an die durch ihre modulare Gestaltung kombinierbar sind
und wohl als die flexibelste Möbelart bezeichnet werden
können. Als gebräuchlichste Bezeichnung für
diese Art individuell kombinierbarer Büromöbel
wird der Begriff Systemmöbel verwendet. Diese Art Büromöbel
lassen sich praktisch beliebig ergänzen und sie können
durch ihre Bauweise dem Raum und den Veränderungen
in der Organisation schnell und kostengünstig anpassen.
Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten auch die flexiblen
Raumteiler wie z.B. verschiebbare Trennwände oder Stellwände,
die im eigentlichen Sinne nicht als Büromöbel
bezeichnet werden. Aber man kann diese sicherlich auch dem
Begriff Systemmöbel zuordnen weil Sie eine wesentliche
Rolle bei der flexiblen Planung von Objekteinrichtungen
spielen.