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Flächenoptimierung im Büro
für eine effiziente Flächennutzung / Flächeneffizienz
In einer Studie zu der zukünftigen
Entwicklung im Immobilienmarkt haben mehr als zwei Drittel
der befragten Immobilienentwickler und Büroeinrichter
dem Faktor Flächeneffizienz eine absolut übergeordnete
Planungsprämisse eingeräumt. Die Befragten sehen
die Effizienz in der Zukunft stärker von der Flexibilisierung
der Arbeitswelt geprägt. Die Beispiele aus der Praxis
zeigen dass es insbesondere um eine flexible Raumaufteilung
geht die es auch im Nachhinein ermöglicht verschiedene
Büroraumkonzepte zu realisieren.
Eine Reihe von Informationen und Ideen zu diesem
Thema sind im Folgenden zusammen gestellt:
- Rund 70% der Gesamtbürokosten bleiben bisher
unberücksichtig
- Nichts ist beständiger als der Wandel –
auch und gerade in der Raumgestaltung
- Offene, kommunikationsfreundliche und kostengünstige
Raumgestaltung
- Steigerung der Effizienz der Büroflächennutzung
- Rund 78% der Zeit bleiben Büroräume
ungenutzt
- 1200 Euro Einsparpotential je Arbeitsplatz und
Jahr
- Keine Strategie der Legebatterie
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Rund 70% der Gesamtbürokosten
bleiben bisher unberücksichtigt: Ausgangspunkt
für diese Betrachtung des Büros als Kosten- und
Effizienzfaktor ist eine Analyse der Gesamtbürokosten.
Diese teilen sich auf in Kosten für Betriebs- und Unterhaltungskosten
(z.B. Energiekosten, Gebühren, Reinigung,…) mit
einem Anteil von rund 30%. Die restlichen circa 70% der
Kosten werden für Nutzungs- und Mietkosten, sprich
Flächennutzung fällig. Das Stichwort Flächenoptimierung
im Büro hat bisher noch kaum eine Rolle gespielt. Dies
beginnt sich aber gerade komplett zu wandeln weil durch
eine intelligente und flexible Büroraumgestaltung die
Umnutzungskosten mit relativ geringem Aufwand enorm reduziert
werden können. Nur 30% der Gesamtbürokosten werden
bisher als beeinflussbare Kosten gesehen. Dabei sind die
restlichen 70% sehr wohl, und sogar mit relativ geringem
finanziellem Aufwand, zu beeinflussen.
Das Interessante an dieser Betrachtung ist dass in der Vergangenheit,
was auch heute noch weit verbreitet ist, nur die Betriebs-
und Unterhaltungskosten, also nur 30% der Gesamtkosten,
als beeinflussbare Kosten gesehen und entsprechend optimiert
werden. Die Nutzungs- und Mietkosten, also die restlichen
70% dieses sehr großen Kostenblocks Gesamtbürokosten,
werden allenfalls bei der Anmietung oder dem Bau eines neuen
Bürogebäudes als beeinflussbarer Kostenfaktor
gesehen. Man betrachtet bei Mietobjekten den Preis pro Quadratmeter
oder bei Neubauten die Baukosten je Quadratmeter. Diese
Denkweise resultiert insbesondere aus der in der Vergangenheit
meist sehr unflexiblen und starren Bauweise der Gebäude.
In der heutigen Zeit wo Kosteneffizienz und maximale Flexibilität
von enormer Bedeutung sind kann dies aber kein geeigneter
Weg mehr sein. Nichts ist heute beständiger als der
Wandel und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Die neue
Arbeitswelt und Ihre flexiblen Arbeitsformen, es seien nur
einige Schlagworte wie Corporate Gypsies, Teleworker, Road
Warriors, … genannt, erfordern Raumstrukturen die
diesen Trends nicht nur folgen, sondern immer schon einen
Schritt voraus sind.
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Nichts ist beständiger als der Wandel...
... auch und gerade in der Raumgestaltung: Wenn sich Arbeitsabläufe
in Ihrem Unternehmen ändern, können und wollen
Sie nicht immer gleich ein neues Bürogebäude beziehen.
Sie wollen aber schnell (am besten über Nacht), ohne
großen personellen und finanziellen Aufwand –
sprich mit möglichst wenigen Handgriffen Ihre Büroräume
Ihren betrieblichen Abläufen anpassen und nicht umgekehrt.
Diesem Ziel kommen Sie um so näher je offener Sie Ihre
Bürofläche, möglichst schon beim Bau oder
bei entsprechenden Umbaumaßnahmen, gestalten. Eine
solche offene und flexible Büroraumgestaltung die sich
sehr einfach neuen Prozessen anpassen lässt, wie dies
ja schon seit geraumer Zeit wie selbstverständlich
in der Produktion erfolgreich praktiziert wird, führt
zu enormen Kosten-einsparungseffekten.
Dabei wird nicht mehr die Kaltmiete je Quadratmeter oder
der Baupreis je Quadratmeter betrachtet, sondern die Gesamtkosten
je Arbeitsplatz über die gesamte avisierte Nutzungszeit.
Damit werden nun auch die Kosten für Umbauten, Einbauten
und die dafür nötige Arbeitszeit mit in die Kalkulation
einbezogen die bisher nicht in der Kalkulation zu finden
waren.
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Offene, kommunikationsfreundliche und kostengünstige
Raumgestaltung:
Neben der schnellen Möglichkeit
der Nutzungsänderung ohne großen Kostenaufwand
spricht noch ein weiterer Aspekt für die offene Büroarchitektur.
Im Büro geht es um die Kommunikation der Mitarbeiter
bzw. der Teams im Unternehmen. Ist allerdings keine Kommunikation
sondern länger dauernde konzentrierte Arbeit „im
stillen Kämmerlein“ gefragt dann muss dies nicht
im Büro stattfinden. Dies kann der Mitarbeiter zuhause,
in der Natur bzw. wo auch immer er Lust und Ruhe hat, tun.
Folge daraus ist dass sehr viel weniger Büroraum benötigt
wird. Die klassischen so genannten Zellenbüros, die
eigentlich speziell für konzentrierte Tätigkeiten
geeignet sind, belegen gemäß Studien einen Platz
von rund 18 bis zu teilweise 35 Quadratmetern. Bei offenen,
flexiblen Raumstrukturen in Verbindung mit Telearbeit, Desk-Sharing,
etc. werden oft nur 10 – 12 Quadratmeter, manchmal
bei entsprechend guter Abstimmung der Nutzung sogar unter
10 Quadratmeter je Arbeitsplatz benötigt. Bei den angegebenen
Quadratmeterzahlen bleiben die zum Teil gesetzlich vorgeschriebenen
Verkehrs- und Nebenflächen außen vor.
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Rund 78% der Zeit bleiben Büroräume ungenutzt:
Hintergrund für diesen Trend Richtung
effizientere Nutzung der Büroarbeitsflächen sind
sicherlich auch die Ergebnisse von Untersuchungen die sich
mit diesem Thema beschäftigen. Es werden gemäß
entsprechender Studien die Büroräume nur zu rund
22% auch für effektives Arbeiten genutzt. Die restliche
Zeit machen arbeitsfreie Stunden (üblicherweise 19:00
– 7:00 Uhr) mit 40%, arbeitsfreie Tage (Samstag und
Sonntag) mit 30%, und Urlaub mit 8% aus.
Steigerung der Effizienz der Büroflächennutzung:
Will man nun die Effizienz der Büroflächennutzung
erhöhen könnte man natürlich wie in der Produktion
auch hier an einen Schichtbetrieb im Büro denken. Der
sehr viel einfachere, kostengünstigere, und sicher
auch leichter gegenüber den Mitarbeitern durchsetzbare
Ansatz ist der, an den oben genannten zu hohen Quadratmeterzahlen
je Arbeitsfläche anzusetzen. Und zwar ohne die Arbeitsplatzqualität
negativ zu beeinflussen. Allerdings ist dieser Ansatz zusammen
mit Besitzstandswahrung (z.B. Einzelbüros als Statussymbol)
ein oft vorgebrachtes Argument um moderne, offene, auf neue
Arbeitsorganisationsmodelle abgestimmte und damit entsprechend
flexibel änderbare Büroraumstrukturen abzulehnen.
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Psychologie als wichtiger Faktor bei der Steigerung
der Flächeneffizienz:
Der Mensch hat von Grund auf eine gewisse Skepsis, wenn
nicht sogar Angst, gegenüber Veränderungen. Diese
müssen in diesem Zusammenhang wie bei allen anderen
organisatorischen Änderungen im Unternehmen sehr ernst
genommen werden. Nimmt man die Ängste der Mitarbeiter
ernst und bindet sie in den Wandel der Raumgestaltung aktiv
mit ein, dann zeigt sich meist sehr schnell zum einen eine
sehr hohe Akzeptanz und zum anderen hervorragende Ergebnisse
auf der finanziellen Seite. Wenn diese Bedenken ausgeräumt
wurden ist es von der Raumgestaltung her oft ein Einfaches
eine Reduzierung der Fläche je Arbeitsplatz um 2-5
Quadratmeter zu erzielen. Was für ein enormes, bisher
aber kaum beachtetes Effizienzpotential bei vielen Unternehmen
schlummert wird deutlich wenn man nur einmal berechnet wie
sich die Einsparung von rund 4 Quadratmetern je Arbeitsplatz
und Jahr finanziell auswirkt
1200- Euro Einsparpotential je Arbeitsplatz und Jahr:
Unterstellt man Flächenkosten von 25 Euro (ohne Betriebskosten)
je Quadratmeter pro Jahr so ergibt sich ein Einsparpotential
von 1200 Euro (25 Euro x 4 Quadratmeter x 12 Monate) je
Arbeitsplatz. Bei 10 Arbeitsplätzen ergibt sich bereits
ein Kosteneffekt von 12.000 Euro und bei 50 Arbeitsplätzen
dann entsprechend der Einspareffekt von sage und schreibe
60.000 Euro.
Keine Strategie der Legebatterie:
Es geht bei dieser Betrachtung nicht darum den Mitarbeitern
so wenig wie möglich Platz zu geben, wie den Hühnern
in einer Legebatterie. Unternehmen die diese Strategie verfolgt
haben sind meist kläglich gescheitert und haben gerade
das Gegenteil erreicht. Durch die rapide abfallende Motivation
Ihrer Mitarbeiter wurden die Einsparungseffekte aus der
Reduktion der Arbeitsfläche mehr als aufgezehrt und
haben zu einem kräftigen Abfall der Arbeitseffizienz
geführt.
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| Gerne
erarbeiten wir Ihnen ein Konzept für
eine optimale Büroflächennutzung |
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